• Schuljahr

    2017 - 2018

Den Erfindergeist geweckt

09.05.2018
WERTHEIM-BESTENHEID. Ein Insektenstaubsauger, bei dem die Tiere lebendig im Staubsaugerbeutel landen oder eine Bus-Stoppknopf-App? Bei der achten Auflage des Wettbewerbs »Kreative Köpfe« gab es wieder allerhand Erfindungen. Am Montagabend wurden in der Aula des Beruflichen Schulzentrums Wertheim die Preise an die Sieger des Ideenwettbewerbes in den unterschiedlichen Kategorien verliehen. »Man muss nur einfach eine Idee haben und Erfindergeist, davon leben wir. Die Kreativen Köpfe sind auf der richtigen Spur«, sagte Manfred Breuer, Schulleiter des Beruflichen Schulzentrum Wertheim (BSZ). Es war in der Tat erstaunlich, auf welche Ideen die Schüler gekommen sind, beispielsweise eine »schlaue Multifunktionspflanzhilfe« zu bauen oder eine Entmantelungspistole zu kreieren. Zu guter Letzt war es der »Flunder-Unterschrankstaubsauger« von Kai Fleuchaus, der seinem Erfinder am Montagabend den ersten Preis in der Gesamtwertung bescherte.

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„Auf das Wesentliche konzentrieren“

24.04.2018
BESTENHEID. Die Schulordnung am Beruflichen Schulzentrum in Bestenheid (BSZ) legt klar fest: „Während des Unterrichts ist die Benutzung des Handys streng verboten.“ Vielmehr soll das Gerät während des Unterrichts per se ausgeschaltet und nicht nur lautlos sein, wie es weiter heißt. In Pausen und Freistunden dürfen die Schüler hingegen dann nach Vergnügen mit ihren Smartphones wieder whatsappen, Nachrichten lesen oder spielen. Die meisten der 18 angehenden Industriekaufleute in der Klasse W2KI2, unterrichtet von Lehrerin Maria Hansel, unterstützen solch ein Verbot. Das wird im Laufe der „Schreibwerkstatt“ deutlich, die zwei Redaktionsmitglieder der Fränkischen Nachrichten, Melanie Müller und Marcel Sowa, im Rahmen des FN-Projekts „Klasse Azubis“ (siehe Info-Box) an dem Vormittag mit den Schülern gestalten.

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Mehr Experimente im Unterricht ermöglichen - Fonds der Chemischen Industrie vergibt Förderung in Höhe von 2500 Euro

18.04.2018
BESTENHEID. Experimente machen den naturwissenschaftlichen Unterricht anschaulicher. Das können Schüler am Beruflichen Schulzentrum (BSZ) in Bestenheid nun noch intensiver erleben: Vom Fonds der Chemischen Industrie (FCI) erhält die Schule eine Förderung über 2500 Euro. Finanziert werden damit unter anderen UV-Lampen und ein Homogenisationsgerät, mit denen die Schüler eigene Versuche machen können. Schulleiter Manfred Breuer und Fachlehrerin Dr. Elke Bleifuß, die auch den Förderantrag gestellt hatte, nahmen bei der symbolischen Übergabe des Gelds den „Chemie-Förderkolben“ entgegen. Das chemietypische Gefäß übergab Tobias Pacher, bei den Chemie-Verbänden Baden-Württemberg zuständig für den „Dialog Schule – Chemie“.

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An beruflichen Gymnasien haben Abiturprüfungen begonnen

14.04.2018
MAIN-TAUBER-KREIS. Für 351 Schülerinnen und Schüler der 13. Klassen in den beruflichen Gymnasien Bad Mergentheim, Tauberbischofsheim und Wertheim haben am gestrigen Freitag die schriftlichen  biturprüfungen mit dem Fach Mathematik begonnen. Am Montag werden die berufsbezogenen Profilfächer, im Biotechnologischen Gymnasium wird Biotechnologie, im Ernährungswissenschaftlichen Gymnasium Ernährung und Chemie, im Sozialwissenschaftlichen Gymnasium Pädagogik und Psychologie, in den Technischen  Gymnasien Mechatronik und Informationstechnik und in den Wirtschaftsgymnasien Volks- und  Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkten Wirtschaft, Finanzen oder Internationale Wirtschaft geprüft. Es folgen Prüfungen in den Fächern Deutsch und Englisch. Nach weiteren schriftlichen Fächern bis zum 23. April und den mündlichen Abiturprüfungen Anfang Juli wird die allgemeine Hochschulreife erworben.

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In Brief die eigene Meinung kundgetan

28.03.2018
BESTENHEID. Warum ein Handy-Verbot während des Unterrichts sinnvoll ist oder auch nicht – darüber diskutierten „Klasse Azubis“ am Beruflichen Schulzentrum im Rahmen einer „FN-Schreibwerkstatt“. Das Projekt „Klasse Azubis – Schlaue Köpfe fördern!“ ist eine Bildungsinitiative für junge Menschen in der Ausbildung, die von den Fränkischen Nachrichten und ihren Kooperationspartnern getragen wird. Die Initiative bringt einige positive Auswirkungen mit sich: sowohl für die Unternehmen, die ihren Azubis das Abonnement finanzieren, als auch für die Schüler und die Schulen. Regelmäßiges Zeitunglesen fördert nicht nur nachhaltig die Allgemeinbildung, sondern trägt auch zur Leistungssteigerung im Ausbildungsbetrieb und in der beruflichen Schule bei.

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Gefriergut für die Forschung - Schülerinnen und Schüler des Biotechnologischen Gymnasiums besuchen die Interdisziplinäre Biomaterial- und Datenbank Würzburg

01.03.2018
WERTHEIM-BESTENHEID. Eisige Temperaturen herrschten am 1. März 2018 nicht nur im Tiefkühllager der Interdisziplinären Bi-omaterial- und Datenbank Würzburg (ibdw), sondern auch in Würzburg selbst, als die Klasse 12 des Biotechnologischen Gymnasiums Wertheim, mit ihren Lehrkräften Frau Dr. Elke Bleifuß und Herrn Adrian Peffgen zu Besuch kam. Obwohl die Schüler sich im Bereich der Biotechnologie gut auskennen, wussten auch sie zunächst nicht so genau, wozu eine Biobank gebraucht wird. Herr Dr. Jörg Geiger, Leiter der Flüssig-Biobank, brachte in einem umfassenden Vortrag aber schnell Licht ins Dunkel. Laut Geiger kann man die IBDW am ehesten als Infrastruktur für die Forschung sehen.

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Falsch-Nachrichten keine Chance geben

27.01.2018
BESTENHEID. Die Fränkischen Nachrichten machten Schule: Redaktionsmitglieder diskutierten mit angehenden Industriekaufleuten am Berufsschulzentrum über die Bedeutung von Medien und Journalismus. Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.“ Den Artikel fünf des Grundgesetzes zu zitieren – für einen Journalisten ein durchaus pathetischer Moment. Welche praktische Bedeutung die 45 Wörter in einer Zeit hat, in der „Alternative Fakten“ das Unwort des Jahres ist, illustrierte FN-Redakteurin Diana Seufert 33 angehenden Industriekaufleuten im Berufschulzentrum (BSZ) in Bestenheid.

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Karriere ist auch in der Heimat gut möglich

22.12.2017
BESTENHEID. „Bis jetzt habe ich nicht gefunden, wonach ich suche“, sang die Schulband und eröffnete mit diesem 30 Jahre alten Hit von „U2“ die Abschlussfeier in der Aula des Beruflichen Schulzentrums in Bestenheid am Mittwochabend. Für die 34 jungen Frauen und Männer, die dabei im Mittelpunkt standen, galt dieses Klagelied hoffentlich nicht. Sie haben immerhin etwas Wichtiges erreicht und die Winterprüfungen in ihrem jeweiligen Beruf erfolgreich absolviert. Das wurde ihnen nun mit den entsprechenden Zeugnissen bescheinigt. „Entschleunigung“, das klingt wie ein Zauberwort vor allem in der hektischen Vorweihnachtszeit. Darauf zielte auch Schulleiter Oberstudiendirektor Manfred Breuer mit der von ihm vorgetragenen kleinen Geschichte aus dem Buch „Wie das Krokodil zum Fliegen kam“. Wobei es in der Erzählung nicht um ein Krokodil ging, sondern um einen ehrgeizigen und ungeduldigen jungen Adler, der  zwar den Sturzflug perfekt beherrscht, darüber aber vergisst, dass man erst einmal bedächtig kreisen sollte, um zum Erfolg zu kommen. Entschleunigung eben.

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Intelligente Fabrik im Labormaßstab

21.12.2017
BESTENHEID. Industrie, Handel, Verwaltung, Medizin, Arbeit – 4.0 wohin man schaut. Manfred Breuer, Leiter des Beruflichen Schulzentrums (BSZ) in Bestenheid, spricht von „einer gesamtgesellschaftlichen Umwälzung ungeahnten Ausmaßes“. Der sich sein Haus stellen will, im Rahmen der Möglichkeiten stellen muss, um die hier unterrichteten Schüler fit zu machen für eine Zukunft, die bereits begonnen hat. Seit kurzem gibt es deshalb am BSZ das „Smart Lab“, eine, wie Breuer sagte, intelligente Fabrik im Labormaßstab. Es wurde am Dienstagnachmittag vor zahlreichen Gästen offiziell in Betrieb genommen, erklärt und in seiner Funktionsweise demonstriert (siehe auch weiteren Bericht). Gleichzeitig war die Veranstaltung gedacht als „Kick-off“ für das vom Beruflichen Schulzentrum geplante und erhoffte „Kompetenzbündnis“, in dem, so die Vorstellung, „die einschlägigen Betriebe und Institutionen der Region mit der Schule gemeinsam an der Thematik arbeiten“.

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Geld fürs Kompetenzzentrum - Volksbank Main-Tauber übergab Spende an Schulleitung

14.12.2017
TAUBERBISCHOFSHEIM. BESTENHEID. Es sind besondere Tage am Beruflichen Schulzentrum in Bestenheid. In einer Woche wird, als neueste Innovation, das „SmartLab“ offiziell eingeweiht, und sozusagen der Startschuss gegeben für das „Kompetenzbündnis 4.0“. Da kam die vorweihnachtliche Überraschung, die Michael Schneider mitgebracht hatte, gerade recht. Der Vorstandsvorsitzende der Volksbank Main-Tauber übergab einen symbolischen Scheck über 3000 Euro an Schulleiter Oberstudiendirektor Manfred Breuer und dessen Stellvertreterin Oberstudienrätin Andrea Holtfrerich. Mit dem Geld unterstützt die Genossenschaftsbank „Projekte, die sowohl die zeitgemäße Ausbildung, als auch das Lernumfeld der geförderten Bildungseinrichtungen nachhaltig verbessern“, so Schneider. BSZ - also Berufsschulzentrum - goes 4.0 ist ein solches Projekt.

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Seine Erfahrungen nutzen - Früherer Leiter der Erstaufnahmeeinrichtung Wertheim, Mirco Göbel, unterrichtet viele Schüler mit Migrationshintergrund

12.12.2017
BESTENHEID. Sein Einsatz als Leiter einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ist für Mirco Göbel Geschichte. Doch seine Arbeit als „Integrationsbeauftragter“ geht weiter. Zwei Jahre lang leitete der  Pädagoge, der zuvor am Beruflichen Schulzentrum in Bestenheid unterrichtet hatte, die Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung (EA) für Flüchtlinge auf dem Reinhardshof. So schnell wie die Unterkunft im September 2015 eröffnet wurde, so schnell wurde der Betrieb im September 2017 auch wieder beendet. „Es war klar, dass es eine Exkursion auf Zeit ist“, blickt Mirco Göbel im Gespräch mit den FN zurück. Dass alles aber nur zwei Jahre dauern würde, habe niemand geahnt. „Das hat die politische Entwicklung mit sich gebracht.“

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„Smart Factory“ birgt große Herausforderungen - Gründung eines Kompetenzbündnisses zwischen der Schule sowie Betrieben und Institutionen vor Ort

16.10.2017
WERTHEIM. Wirtschaft 4.0 ist ein Schlagwort, das zurzeit in aller Munde ist. Dahinter verbirgt sich die Zukunft der industriellen Fertigung, die Smart Factory. Mit der Wirtschaft 4.0 ist die umfassende Vernetzung aller Prozesse, Geräte und Maschinen, über die eine Einzelfertigung zu den Konditionen der Massenfertigung greifbar wird, gemeint. Was dies bedeutet, lässt sich bereits heute in einigen Industriesektoren und auch im Dienstleistungsbereich erahnen. Beispielsweise laufen bei der Autoproduktion höchst individualisierte Fahrzeuge vom Band, jedes für sich ein Unikat, gefertigt nach den Wünschen der Kunden. Auch bei Online-Bestellungen zeigt sich was hinter „4.0“ steckt: der gesamte Bestell und Liefervorgang erfolgt voll automatisch, der Kunde erhält automatisiert seine Bestellbestätigung, die Liefermitteilung einschließlich des Links zur Sendungsverfolgung und die Rechnung.

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Inhalte schulartübergreifend anpassen

30.09.2017
WERTHEIM-BESTENHEID. Seit einer gewissen Zeit mehren sich die Hinweise, dass die naturwissenschaftlichen Lehrinhalte des mittleren Bildungsabschlusses nicht mit den Einstiegsanforderungen der Oberstufe übereinstimmen. Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Wertheimer Comenius-Realschule und dem Beruflichen Schulzentrum (BSZ) Wertheim in Einklang mit ihren Schulträgern soll vor Ort für Abhilfe sorgen. »Es ist heute wichtiger denn je, junge Menschen passgenau zum richtigen Schulabschluss oder in eine berufliche Ausbildung zu führen«, erklärt hierzu Schuldezernent Jochen Müssig vom Landratsamt Main-Tauber-Kreis. Dieses ist Träger des Beruflichen Schulzentrums. Ziel ist laut Jochen Müssig, dass die Schulkarriere eines jeden einzelnen Schülers positiv verläuft. Die Stadt Wertheim als Trägerin der Comenius-Realschule vertritt die gleiche Auffassung wie die Kreisverwaltung: »Es ist uns wichtig, dass junge Menschen nach dem mittleren Bildungsabschluss außer in eine duale Ausbildung auch problemlos in das schulische Oberstufenangebot wechseln können«, sagt Bürgermeister Wolfgang Stein.

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"Klasse Azubis": Den Nachrichten auf den Grund gehen

21.09.2017
WERTHEIM. „Klasse Azubis“ gibt es jetzt auch wieder in Wertheim. Am Mittwoch erfolgte am Beruflichen Schulzentrum der Startschuss für das von den FN initiierte Projekt. Nach Bad Mergentheim und Tauberbischofsheim, wo die „Kick Off“-Veranstaltung bereits am Montag stattfand (die FN berichteten), läuft das Projekt nun auch in der Main-Tauber-Stadt. Unter dem Titel „Klasse Azubis – Kluge Köpfe fördern“ wollen die Fränkischen Nachrichten und ihre Partner bei Schülern ein ausgefeilteres Bewusstsein für den Umgang mit der täglichen Flut an Neuigkeiten schaffen. Permanent prasseln über das Internet via Facebook und Co neue Nachrichten auf die jungen Leute ein.

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Mädchen und Technik sind absolut kein Widerspruch

21.08.2017
TAUBERBISCHOFSHEIM. Viele junge Mädchen trauen sich Technik trotz Interesse und Talent nicht zu, weil sie diesen Bereich nicht kennen. Die Möglichkeit zum Ausprobieren nutzten Schülerinnen aus den Realschulen Tauberbischofsheim, Boxberg und St. Bernhard in Bad Mergentheim sowie aus den Gymnasien Tauberbischofsheim und Wertheim während der Projektwoche MuT (Mädchen und Technik). Diese wurde von der Arbeitsagentur Tauberbischofsheim und der „Lernenden Region Heilbronn-Franken“ finanziert und von Judith Raith und Lisa-Marie Keller (Kolping Bildungswerk) organisiert. „Unser Ziel ist es, bei den Mädchen Neugierde und Interesse für Technik und Naturwissenschaften zu wecken und ihnen das Selbstvertrauen zu geben, technische Berufe als Alternative für ihre Berufswahl zu erleben“, erläutert Tanja Zeiner, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt von der Arbeitsagentur.

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Ein absolut integrer, loyaler Mensch und Kollege

01.08.2017
BESTENHEID. Studiendirektor Roland Weis geht nach 16 Jahren als stellvertretender Schulleiter in Pension, Andrea Holtfrerich übernimmt seinen Posten. Seit über 40 JahrenLehrer, seit fast 30 Jahren der IT-Experteder Schule, seit 22 Jahren Mitglieddes Schulleitungsteams, davon16 als stellvertretender Schulleiter – mit dieser beeindruckenden Bilanzverlässt Studiendirektor RolandWeis nun das Berufliche Schulzentrum Wertheim in den wohlverdienten Ruhestand. Sehr zur Freude der Schulgemeinde konnte der Posten des stellvertretenden Schulleiters nahtlos wieder besetzt werden. Mit Andrea Holtfrerich übernimmt eine erfahrene Pädagogin diesen bedeutenden Posten.

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